„Deutsch genug?“ – Migrantisches Leben in Thüringen und Sachsen

Dieser Film war der Abschluss meines Jahres 2024. Ein langer Weg mit vielen Hürden bis ich diese Reportage beenden konnte – aber die Mühe vollkommen wert.

Für MDR „Nah dran“ habe ich mich dem Thema Migration im aktuellen politischen Spannungsfeld in Thüringen und Sachsen gewidmet. Ich habe eine Familie getroffen, die von Syrien nach Erfurt geflüchtete ist, hier ihr zweites Zuhause gefunden hat und jetzt ein eigenes Geschäft aufbaut: Ein arabischer Buchladen in Erfurt. Gleichzeitig warten Nader Raslan und Siba Biri bis heute auf ihre deutschen Pässe und konnte bei der Landtagswahl in Thüringen – bei der Migration und Migrant*innen so oft Thema waren – nicht selbst mitwählen und über die Zukunft ihres Bundeslandes mitbestimmen.

Außerdem habe ich Minh Duc Pham bei einer Reise in seine Vergangenheit begleitet. Der geborene Sachse ist Sohn vietnamesischer Eltern, die zu DDR-Zeiten als Vertragsarbeitende nach Deutschland kamen. Seine Geschichte beeinflusst bis heute seine Kunst. Für „Nah dran“ ist er mit uns zurück nach Zwickau gereist, wo er aufgewachsen ist.

Der Film spielt im Spannungsfeld zwischen Zugehörigkeit, Ausgrenzung und sich zuhause fühlen.

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